Bausparverträge mit tückischen Extras

Dienstag, 6. Juli 2010

Der Bausparvertrag wird immer wieder gern abgeschlossen. Doch dass sich im Vertrag oft Klauseln verbergen, die eine Zuteilung um Monate verzögern könnten, ist den Bausparern in den meisten Fällen nicht bewusst. Dabei handelt es sich um integrierte Abos der hauseigenen Zeitschriften, die mit einer Jahresgebühr zu Buche schlagen.

Unerwünschte Zeitschriftenabos lauern überall. Selbst beim Abschluss eines Bausparvertrags bestellt der Kunde die hauseigene Zeitschrift mit, meist, ohne es zu merken. Die Bestellung der Zeitschrift ist oft so gut in die Vertragsklauseln integriert, dass der Kunde das Abo erst mit Zustellung des ersten Exemplars erkennt. Doch dass dieses „Zwangsabo“ auch Folgen hat, wird den Meisten in der Form kaum klar. Durch die zwar geringe jährliche Gebühr kann sich im schlimmsten Fall die Zuteilung verzögern. Da die Abokosten von der Sparsumme abgezogen werden, muss dies natürlich auch bei der Erstellung des Sparplans berücksichtigt werden. Viele Anbieter vergessen dies jedoch, sodass die Daten letztendlich nicht korrekt sind und sich die Zuteilung verzögern kann. Das kann sogar richtig teuer werden, wenn der Sparer mit der Summe beispielsweise ein Darlehen tilgen möchte. Muss zur Überbrückung des verzögerten Zeitraums gar ein Kredit aufgenommen werden, entstehen sogar erhebliche Zusatzkosten. Um solche Ärgernisse zu vermeiden, sollte jeder seinen Bausparantrag genau lesen. Dann besteht auch die Möglichkeit, die Aboklausel vollständig zu streichen.

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