Berufsunfähigkeitsversicherung
Kaum ein anderes Finanzthema ist in der heutigen Zeit von derart großer Bedeutung, wie das der Berufsunfähigkeitsversicherung. Warum aber ist das so? Gibt es nicht die staatliche Berufsunfähigkeitsrente, die in dem Fall gezahlt wird, dass man seinen Job durch Unfall oder Krankheit nicht mehr ausführen kann?
Nun, die staatliche Berufsunfähigkeitsrente wurde vor einigen Jahren abgeschafft und wird heute lediglich noch den Menschen gezahlt, die vor 1961 geboren sind. Derjenige, für den das nicht gilt, bekommt höchstens eine so genannte Erwerbsminderungsrente.
Der größte Unterschied zwischen der früheren Berufsunfähigkeitsversicherung und der heutigen Erwerbsminderungsrente ist, dass man die Erwerbsminderungsrente nur dann bekommt, wenn man überhaupt keiner Tätigkeit mehr nachgehen kann (weniger als drei Stunden am Tag). Ist man hingegen noch in der Lage, einen anderen als den angestammten Beruf auszuüben, wird man auf diesen verwiesen und erhält keine Leistung. Der Staat nutzt also etwas, was die privaten Versicherer schon vor Jahren abgeschafft haben: Die abstrakte Verweisung.
Wie hoch aber ist die mögliche Erwerbsminderungsrente?
Die volle Erwerbsminderungsrente bekommt man nur, wenn man weniger als drei Stunden täglich in der Lage ist, irgendeiner Beschäftigung nachzugehen. Ist es einem hingegen noch möglich, zwischen drei und sechs Stunden pro Tag zu arbeiten, bekommt man nur die halbe Erwerbsminderungsrente.
Die Höhe der Erwerbsminderungsrente schwankt geringfügig von Einzelfall zu Einzelfall, im Durchschnitt kann man jedoch sagen, dass die volle Erwerbsminderungsrente selten mehr als 40% des letzten Einkommens ausmacht – ein Satz, der viele Menschen schlicht und ergreifend zum Sozialfall werden lässt.
Die private Berufsunfähigkeitsversicherung
Die Lösung für das Problem der Erwerbsminderungsrente ist der Abschluss einer privaten Berufsunfähigkeitsversicherung. Die Aufgabe dieser Versicherung ist es, in dem Moment einzugreifen und zu bezahlen, wenn der Kunde nicht mehr in der Lage ist, seinen angestammten Beruf auszuüben. Eine abstrakte Verweisung, wie es der Staat bei der Erwerbsminderungsrente tut, gibt es also bei der privaten Berufsunfähigkeitsversicherung nicht.
Die Höhe der privaten Berufsunfähigkeitsversicherung ist frei durch den Versicherungsnehmer wählbar und sollte stets so gestaltet sein, dass man, zusammen mit der vollen Erwerbsminderungsrente, sein heutiges Nettoeinkommen vollkommen gedeckt hat. Ist dies nicht möglich, sollte die versicherte Berufsunfähigkeitsrente so hoch wie nur irgendmöglich gewählt werden.
Die beste Möglichkeit, schnell und einfach an eine günstige Berufsunfähigkeitsversicherung zu gelangen, ist es, einen Online Berufsunfähigkeitsversicherung Vergleich zu benutzen. Die Aufgabe eines solchen Online Berufsunfähigkeitsversicherung Vergleichs ist es, in wenigen Sekunden die Tarife der verschiedensten Anbieter miteinander zu vergleichen und die Ergebnisse nach den Vorgaben des Kunden zu sortieren. Auf diese Weise erhält man als Kunde einen guten Marktüberblick und kann sich leichter für einen Anbieter entscheiden.
