Bank of Scotland: Änderungen bei Fest- und Tagesgeld
Wer bei der Bank of Scotland ein Tagesgeldkonto eröffnete, erhielt bislang einen Bonus von 30 Euro. Diese Aktion lief Ende Juni aus. Der Bonus wurde indes nicht ganz eingestellt, sondern lediglich um 10 Euro gekürzt, das heißt: Neukunden erhalten nun ein Startguthaben von 20 Euro. Eine Mindesteinlage ist dafür nicht erforderlich. Diese Aktion ist vorerst auf zwei Monate befristet.
Die Konditionen für das Tagesgeldkonto bleiben unverändert. Der angebotene Zinssatz von 2,0 Prozent p.a. ist in der aktuellen Marktsituation sehr lukrativ, im Tagesgeldvergleich gehört die Bank of Scotland damit zu den Spitzenreitern. Die Zinserträge werden einmal jährlich zum 31. Dezember gutgeschrieben. Wie beim Tagesgeld üblich, kann über das Geld jederzeit verfügt werden, das Konto lässt sich online verwalten, die Kontoführung ist kostenlos und auf eine Mindesteinlage wird verzichtet. Die seit über 300 Jahren bestehende Bank of Scotland gehört dem staatlichen britischen Einlagensicherungsfonds an. Dies bedeutet, dass Einlagen bis zu einer Summe von 50.000 britischen Pfund, bzw. rund 60.000 Euro, zu 100 Prozent abgesichert sind.
Dieselben Sicherungsmaßnahmen gelten beim Festgeldkonto. Und auch dafür ist keine Mindesteinlage nötig, was es gerade für Kleinanleger interessant macht. Beim Festgeldkonto hat die Bank of Scotland auf den 1. Juli 2010 leichte Zinskürzungen vorgenommen. Betroffen davon sind die Laufzeiten von vier sowie von fünf Jahren. Beim 4-jährigen Festgeld mit jährlicher Zinsgutschrift erhalten Anleger jetzt 3,05 Prozent Zinsen p.a., vorher waren es 3,20 Prozent. Kunden, die ihre Zinsen monatlich gut geschrieben haben wollen, erhalten bei einer vierjährigen Anlagedauer jetzt noch 3,00 Prozent im Jahr. Wer sein Geld über 5 Jahre fest anlegt und sich die Zinsen jährlich auszahlen lässt, erhält neu statt 3,90 Prozent noch einen Zinssatz von 3,80 Prozent, bei monatlicher Auszahlung 3,75 Prozent. Der Zins für die dreijährige Laufzeit bleibt unverändert bestehen, 2,50 Prozent bei jährlicher und 2,45 Prozent bei monatlicher Ausschüttung. Obwohl die bisherigen Spitzenzinse leicht nach unten korrigiert wurden, liegt die Bank of Scotland im Festgeld-Vergleich weiterhin auf Rang drei.
